Ein Name, der bleibt
Die TSG Hohenhausen benennt ihr Sporthaus nach Vereins-Urgestein Hermann Schröder
Wenn man in Hohenhausen über den Sportplatz geht, dauert es nicht lange, bis jemand nach Hermann fragt. Und meistens ist er sowieso schon da.
Hermann Schröder ist seit Jahrzehnten ein fester Bestandteil der TSG Hohenhausen. Er war Spieler, Fußballobmann, Platzwart – und vor allem: jemand, der einfach immer da ist, wenn er gebraucht wird.
Es gibt kaum einen Tag, an dem Hermann nicht auf dem Sportplatz vorbeischaut. Selbst im Urlaub klingelt hin und wieder das Telefon, wenn irgendwo am Platz etwas nicht stimmt. Und er kommt – zuverlässig wie eh und je.
Um dieses außergewöhnliche Engagement zu würdigen, hat die TSG Hohenhausen ihrem frisch renovierten Vereinsheim nun einen neuen Namen gegeben: „Hermann-Schröder-Haus“.
„Hermann ist ein Stück TSG – mit Herz, Hand und Verstand“, sagt Niklas Schumacher, 1. Vorsitzender der TSG Hohenhausen.
„Er lebt den Verein. Ohne ihn würde hier vieles einfach nicht so laufen, wie es läuft.“
Auch Anne Schröder, Hermanns Frau, die ihn über all die Jahre begleitet hat, freut sich über die besondere Geste: „Die TSG ist immer ein Teil unserer Familie gewesen. Viele Erinnerungen in unserem Leben hängen direkt mit dem Verein zusammen.“
Ein Haus für alle
Mit der Sanierung des Gebäudes am Heinrich-Johanning-Weg hat die TSG Hohenhausen nicht nur ihrem langjährigen Mitglied ein Denkmal gesetzt, sondern auch den Grundstein für die Zukunft gelegt.
Das Vereinsheim wurde für rund 240.000 Euro komplett modernisiert – mit Unterstützung durch das Landesförderprogramm „Moderne Sportstätte“ des Landes NRW und 2.000 Stunden ehrenamtlicher Arbeit von rund 50 Mitgliedern.
Heute ist das Hermann-Schröder-Haus mehr als nur ein Vereinsheim.
Es ist ein Sporthaus für alle: offen für jede Abteilung und Altersgruppe.
Im neuen Sportraum finden nun Gymnastik, Eltern-Kind-Turnen, Zumba, Babyturnen und viele andere Angebote statt.
Kabinen, Duschen und Toiletten wurden erneuert, das Dach und die Energieversorgung modernisiert – und dank des neuen Sportbodens kann jetzt unabhängig von Hallenzeiten trainiert werden.
„Das Haus steht symbolisch für das, was unseren Verein ausmacht: Gemeinschaft, Engagement und die Bereitschaft, etwas zu bewegen“, sagt Bauleiter Manfred Vehring, der das Projekt maßgeblich begleitet hat.
Im Rahmen einer fröhlichen Helferparty wurde das Sporthaus im September offiziell eingeweiht – mit vielen lachenden Gesichtern, stolzen Mitgliedern und natürlich Hermann mitten unter ihnen.